
Ein Screenshot mit 1.000 × 20.000 Pixeln enthält 20 Millionen Pixel. In einem unkomprimierten RGBA-Canvas beträgt allein der Rohpixelpuffer etwa 80 Millionen Bytes, bevor temporäre Canvases, dekodierte Quellbilder, Undo-Snapshots, PDF-Daten und Browser-Overhead gezählt werden. Die Dateigröße auf der Festplatte ist daher eine schlechte Schätzung des Bearbeitungsspeichers.
Screenshot der PDF-Version 0.0.13 verwendet gerätebezogene Pixel- und Verlaufsbudgets, um Abstürze auf Systemen mit geringerem Speicher zu reduzieren und gleichzeitig mehr Details beizubehalten und Kapazität auf stärkeren Geräten rückgängig zu machen. In diesem Artikel werden diese aktuellen Werte und die Begründung erläutert, die Benutzer auf jeden browserbasierten Bildworkflow anwenden können.
PNG und JPEG komprimieren wiederholte oder vorhersehbare visuelle Informationen. Ein 4 MB großes PNG kann nach der Dekodierung zu einem viel größeren Pixelpuffer erweitert werden. Die erste Berechnung für einen Screenshot lautet:
pixel area = width × height
Eine grobe Pufferuntergrenze ist:
RGBA bytes = width × height × 4
Bei 32 Millionen Pixeln beträgt ein Rohpuffer etwa 128 MB. Ein Browservorgang kann gleichzeitig das dekodierte Bild, den Ziel-Canvas, den zugeschnittenen Canvas, die Vorschau und den Rückgängig-Status vorübergehend anhalten. Die tatsächliche Speichernutzung hängt von der Implementierung und dem Browser ab, daher handelt es sich bei der Formel eher um eine Planungshilfe als um ein Versprechen.
Der Editor liest den navigator.deviceMemory-Hinweis des Browsers, sofern verfügbar, und geht ansonsten von einem konservativen Mittelwert aus. Die Canvas-Pixelgrenzen sind:
| Gemeldeter Gerätespeicher | Canvas-Pixelbudget | | --- | ---: | | 2 GB oder weniger | 20.000.000 | | Bis zu 4 GB | 32.000.000 | | Bis zu 8 GB | 48.000.000 | | Mehr als 8 GB | 64.000.000 |
Der Browserwert ist grob und nicht allgemein verfügbar. Es sollte nicht als genaue Messung des freien RAM interpretiert werden. Das Budget ist eine Leitplanke, kein Benchmark-Score.

Wenn ein hochgeladenes Bild das ausgewählte Pixelbudget überschreitet, berechnet der Editor eine Skala anhand der Quadratwurzel des zulässigen Flächenverhältnisses:
scale = √(pixel budget ÷ source pixel area)
Sowohl Breite als auch Höhe werden mit diesem Maßstab multipliziert. Dadurch wird das Seitenverhältnis beibehalten und gleichzeitig die Gesamtfläche im Rahmen des Budgets reduziert. Durch die Halbierung beider Abmessungen wird beispielsweise die Pixelfläche auf ein Viertel reduziert.
Die Skalierung verhindert, dass ein einzelnes Bild eine unbegrenzte Leinwand zuweist, reduziert aber auch die Quelldetails. Kleiner Schnittstellentext und dünne Linien sollten in der PDF-Vorschau zu 100 Prozent geprüft werden. Wenn sie schwer lesbar werden, unterteilen Sie die Quelle in schmalere oder kürzere Abschnitte, anstatt die Komprimierungsqualität immer wieder zu erhöhen.
Durch das Rückgängigmachen von Schnappschüssen kann eine große Leinwand dupliziert werden. Screenshot-PDF passt daher die Verlaufstiefe an:
Ältere Objekt-URLs werden widerrufen, wenn Snapshots entfernt werden. Dadurch werden die verbleibenden Browserressourcen eingeschränkt, ohne das aktuelle Dokument zu ändern. Benutzer sollten dennoch wichtige Arbeiten exportieren oder speichern, anstatt den Rückgängig-Verlauf als dauerhaften Speicher zu behandeln.
Browser und Grafik-Backends können zusätzlich zur Gesamtpixelfläche eine maximale Canvas-Breite oder -Höhe vorschreiben. Der Stickpfad des Screenshot-PDFs wendet vor dem Flächenbudget eine separate maximale Abmessung an. Extrem schmale und hohe Bilder können an eine Dimensionsgrenze stoßen, selbst wenn ihre Gesamtfläche angemessen erscheint.
Browserversionen, GPU-Konfiguration, Betriebssystem und verfügbarer Speicher beeinflussen das praktische Verhalten. Das Canvas-Tutorial von MDN beschreibt die API, nennt jedoch keinen universell sicheren Höchstwert für jede Umgebung.
Diese Symptome weisen nicht automatisch auf eine beschädigte Datei hin. Reproduzieren Sie mit einer kleineren Kopie, schließen Sie unabhängige, umfangreiche Registerkarten und zeichnen Sie Quellabmessungen und Gerätekontext auf.
Bei Quittungen, Recherchen oder Belegen können Teildateien klarer sein als ein riesiges Bild. Verwenden Sie deterministische Namen wie part-01, part-02 und zeichnen Sie die Überlappung oder Abschnittsgrenzen auf.
Wenn Sie ein Problem melden, geben Sie die Breite und Höhe der Quelle, die Größe der komprimierten Datei, die Browser- und Erweiterungsversionen, die gemeldete Gerätespeicherebene (falls verfügbar), den versuchten Vorgang und die kleinsten Abmessungen an, die den Fehler reproduzieren. Hängen Sie keine privaten Screenshots an, wenn ein synthetisches Bild das gleiche Zuordnungsverhalten zeigen kann.
Adaptive Grenzwerte sind kein Anspruch darauf, dass sich jedes Gerät in einer Stufe gleich verhält. Sie sind ein expliziter Kompromiss zwischen Detailgenauigkeit, Stabilität und Rückgängigmachungsfähigkeit. Das Verständnis der Pixelmathematik hilft Benutzern, eine kleinere, klarere Aufnahme auszuwählen, bevor der Browser eine nicht wiederherstellbare Grenze erreicht.